Der Jahresanfang ist für viele Familien ein guter Moment, genauer hinzuschauen. Termine werden sortiert, Routinen kehren zurück, und manches, was im Alltag gern liegen bleibt, rückt wieder in den Fokus. Für viele Eltern gehört auch diese Frage dazu:
Entwickeln sich Zähne und Kiefer meines Kindes eigentlich so, wie sie sollen?
Manchmal lautet die Antwort ganz entspannt: Ja, alles passt. Und manchmal zeigt sich, dass ein früher kieferorthopädischer Blick sinnvoll sein kann.
Von einer Frühbehandlung spricht man meist im Alter zwischen etwa sechs und neun Jahren. In dieser Phase sind oft noch Milchzähne vorhanden, während die ersten bleibenden Zähne bereits durchbrechen. Ziel ist nicht, möglichst früh eine Zahnspange einzusetzen, sondern vorhandene Wachstumsphasen gezielt zu nutzen. In diesem Alter lassen sich Kiefer, Zahnbögen und bestimmte Entwicklungen oft noch sanft beeinflussen.
Bei diesen Anzeichen lohnt es sich, genauer hinzuschauen: ·
Vielleicht haben Sie schon gehört: „Das verwächst sich schon.“ In manchen Fällen stimmt das tatsächlich. In anderen leider nicht. Bestimmte Fehlstellungen können sich mit dem Wachstum verstärken oder später nur mit deutlich mehr Aufwand korrigiert werden.
Eine Frühbehandlung kann:·
Wichtig für Sie zu wissen: Frühbehandlung bedeutet nicht automatisch eine lange oder belastende Therapie. Häufig kommen herausnehmbare, kindgerechte Apparaturen zum Einsatz, die nur über einen begrenzten Zeitraum getragen werden. Danach folgt oft eine Beobachtungsphase, bis – falls nötig – später weiterbehandelt wird.
Dabei erklären wir Ihnen alles bis ins kleinste Detail: warum wir eine Behandlung empfehlen, wie lange sie voraussichtlich dauert und was realistisch erreicht werden kann. Gerade bei jungen Patientinnen und Patienten ist Transparenz entscheidend – für Ihr Kind ebenso wie für Sie.
Nach den Feiertagen kehrt wieder mehr Alltag ein, Termine lassen sich besser planen, Routinen greifen. Ein Kontrolltermin zu Jahresbeginn kann helfen, Klarheit zu gewinnen:
Braucht Ihr Kind jetzt Unterstützung oder reicht entspanntes Abwarten? Beides ist vollkommen in Ordnung. Entscheidend ist, dass die Einschätzung auf einer fundierten fachlichen Grundlage beruht.
Eine Frühbehandlung ist kein Muss, aber in manchen Fällen eine echte Chance. Sie nutzt Wachstumsphasen, kann spätere Behandlungen erleichtern und schafft gute Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung von Zähnen und Kiefer.
Wenn Sie unsicher sind oder eine fachliche Einschätzung wünschen: Die Kieferorthopädie DDr. Birgit Schustereder nimmt sich gern Zeit für Ihre Fragen.
Wir bitten Sie, vereinbarte Termine zuverlässig einzuhalten. Sollten Sie verhindert sein, sagen Sie bitte spätestens 24 Stunden vorher ab. So können wir den Termin an anderen Patientinnen und Patienten vergeben, die dringend darauf warten. Nicht rechtzeitig abgesagte Termine müssen wir leider in Rechnung stellen.
Sie erreichen uns sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 721,723). Es sind nur wenige Gehminuten von der Haltestelle Bezirkshauptmannschaft bis zu unserer Praxis.
Zum Parken stehen die öffentlichen Parkmöglichkeiten zur Verfügung.